Die Vorbereitung für den nächsten Kongress, geplant im März 2013, ist ins Laufen geraten. In Bälde sollen Räumlichkeiten und Datum fixiert werden. Datum und Ort für laufende Vorbereitungstreffen sind im Terminkalender einsichtlich.
Bist du an der Mitarbeit in der Kongressplanung interessiert, melde dich bitte unter Kontakt für die Verteilerliste. Informationen über die laufenden Vorbereitungen gibt es demnächst auch über einen Newsletter, für den du dich ebenfalls unter Kontakt anmelden kannst.
Artikel zum Kongress 2009 von Arno Uhl: Der Kongress der viele ist. Theoretische Erörterung von (anti-)repräsentativen Praxen am Beispiel des Wiener Solidarökonomie Kongresses 2009
VERNETZUNG solidarökonomischer Projekte
Ihr findet auf dieser Homepage umfangreiche und aktuelle Informationen zum Themenbereich Solidarische Ökonomie und zu unserem offenen Arbeits- und Vorbereitungsprozess. Die Seite steht allen zur Verfügung, die sie zur Kommunikation über dieses Thema verwenden möchten. Wir freuen uns über Eure Ankündigungen und Hinweise auf Projekte, Links und anderes mehr in den entsprechenden Rubriken. Dazu müsst ihr Euch nur registrieren.
Von 20. – 22. 2. 2009 fand in Wien der 1. Kongress „Solidarische Ökonomie“ statt; etwa 1000 aktive TeilnehmerInnen kamen zu über 130 Workshops, Vorträgen, Foren, Lesungen, Theaterstücken uvam. (Details siehe: unten die Dokumentation des "Kongresses Solidarische Ökonomie 2009" und die linke Sitemap: "Kongressprogramm") .
Bei unserem Vorbereitungsprozess für den nächsten solidarökonomischen Kongress 2013 arbeiten wir dzt. u.a. an der Verbesserung unserer Homepage.
Bleibt bei Interesse über einen Newsletter oder eine Mailingliste mit uns in Kontakt.
KARTE von Projekten der Solidarischen Ökonomie - Enzyklopädie der Solidarischen Ökonomie
Eine engagierte Gruppe von Leuten hat in der Folge des 1. Kongresses 2009 die interaktive Karte "Vivier Bien" programmiert, sowie ein anderes Projekt, die Soloecopedia, eine mehrsprachige Enzyklopädie der solidarischen Ökonomie.
WAS ist "Solidarische Ökonomie"?
Wir arbeiten an einer Ökonomie, die sich an den menschlichen, unseren Bedürfnissen orientiert und nicht umgekehrt.
Vor dem Hintergrund lebendiger globaler Bewegungen für einen Wandel in Richtung sozialer Zusammenhalt und zukunftsfähige Wirtschaft gewinnen vielfältige Projekte solidarischer Ökonomie an Kraft. Unsere Hoffnung gilt der Stärkung und Vernetzung aller solcher Initiativen und wir wollen kritische Theorien und praktische Projekte verbinden.
Wir wollen den Begriff „Solidarische Ökonomie“ bewusst nicht eng eingrenzen, um sehr unterschiedlichen Konzeptionen und Ansätzen Platz zu geben und kontroversielle Diskussionen zu ermöglichen. Darunter fallen z.B.:
selbstverwaltete Räume und Betriebe, alte und neue Genossenschaften, solidarische Wohnformen und -projekte, Kommunen, Unternehmungen mit sozialer Zielsetzung, Tauschringe, Regionalwährungen, Frauenräume und feministische Projekte, Umsonstläden, alternative Finanzierungseinrichtungen, fairer Handel, Solidarische und Interkulturelle Gärten, Volxküchen, landwirtschaftliche Direktvermarktung, Ökodörfer, OpenSource, Alternative Bildungseinrichtungen, Wissensallmende, Grundeinkommensinitiativen, Reproduktions-genossenschaften, Wohnwagenprojekte u.v.a.m.
Wir verstehen uns eher als Bewegung denn als NGO, selbstorganisiert - Selbstorganisation ist zentral, dazu wird auf Kooperation, statt auf Konkurrenz gesetzt, also Entscheidungen werden gemeinsam getroffen - partizipativ – demokratisch – Zivilgesellschaft, um Konsens bemüht - egalitär – nichthierarchisch - keine Hierarchien und keine/n SprecherIn.
Unabdingbar für Konzepte, Themen und Projekte im Bereich Solidarische Ökonomie ist uns die Diskutierbarkeit dieser. Alles muss hinterfragbar bleiben können, auch die oben aufgelisteten Prinzipien - selbstreflexiv. Das gesamte Feld ist so komplex, dass EINE Erklärung mit absolutem Alleinwahrheitsanspruch nie angemessen sein kann - pluralistisch – vielfältig.
Solidarische Ökonomie steht für die Bereitschaft zu Austausch und Vernetzung.
Alle Einzel- und Gruppeninitiativen sind dabei EINE unter VIELEN. Ein WIR ist nicht im Gegensatz zu den ANDEREN konzipiert.
Nach dem Kongress ist vor dem Kongress ist nach dem Kongress ist vor dem Kongress………….und dazwischen der permanente Kongress - nütze die Vernetzungsplattform www.solidarische-oekonomie.at.


