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KONGRESS-VORBEREITUNGEN
Liebe InteressentInnen und MitarbeiterInnen der Solidarischen Ökonomie ! Ein Netzwerk aus Mitwirkenden des Solidarökonomie Kongresses 2009 und neuen InteressentInnen arbeitet an der Konkretisierung des nächsten Kongresses 2012. Unser Wunsch ist es, an den Kongress 2009 als ein großartiges Event anzuknüpfen, das es aber nicht zu kopieren gilt. Vielmehr soll etwas Neues entstehen, das der Solidarischen Ökonomie weiter Aufwind gibt und von möglichst vielen Mitmenschen gemeinsam und in all seiner Vielfalt getragen und gelebt wird.
Daher möchten wir Sie/Dich/Euch einladen, bereits jetzt in der Planungs- und Vorbereitungsphase mitzumachen:
1) Die AUFTAKTVERANSTALTUNG für den Solidarische-Ökonomie-KONGRESS 2012: hat am Samstag, 4. Juni 2011 (11:00-18:00 Uhr); im TÜWI , A-1190 Wien, Peter-Jordanstrasse 76 (Web: http://tuewi.action.at) stattgefunden.
Diese Auftaktveranstaltung hat die Möglichkeit geboten: - zum Kennenzulernen und Vernetzen (Interessierte an Solidarischer Ökonomie, Personen in solidar-ökonomischen Projekten/Initiativen,...) - zur Sammlung von Anliegen, Ideen, Wünschen für den Vorbereitungsprozess und den Kongress 2012 - zum Austausch (über verschiedenen Ansätze, Praxis, Erfahrungen, Motivationen) - zur Besprechung inhaltlicher und organisatorischer Fragen zum Kongress 2012.
Das Protokoll der Auftaktveranstaltung wird den InteressentInnen und MitarbeiterInnen zugesandt.
2) ORGANISATIONsTREFFEN bis zum Solidarische-Ökonomie-KONGRESS 2012:
- sind ab jetzt regelmässig geplant; - das nächste Kongressvorbereitungstreffen: . TERMIN: Fr., 02.09.11, ab 18 Uhr; . ORT: die SCHENKE, in Wien, 8. Bezirk, Pfeilgasse 33; Website: http://www.dieschenke.org ; Karte: http://www.umsonstladen.at/ - die Zusammenarbeit mit konkreten SolOek-Projektgruppen ist bei den Kongressvorbereitungen sehr wichtig; - deshalb werden Organisationstreffen ab Herbst 2011 auch in verschiedenen Bundesländern vorbereitet; - wir bitten Sie/Euch dazu um Ihre/Eure Ideen, Vorschläge, Anregungen, Erfahrungen, Fragen, Feedback !
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DIETER SCHRAGE (28.6.1935 – 29.6.2011) ist am 29.06.2011 ganz plötzlich und unerwartet an Herzstillstand verstorben. Wir trauern um Dieter.
Wir haben uns von ihm auf dem Penzinger Friedhof am Dienstag, 12.7.2011 ab 14 Uhr, verabschiedet: Dieter Schrage war unser unermüdlicher Mitdenker, Mithelfer und Mitorganisator des Kongresses Solidarische Ökonomie 2009! Ohne Dieter wäre der Kongress 2009 vermutlich nicht zustande gekommen. Am 4. Juni 2011, bei der Auftaktveranstaltung für den nächsten Kongress zur Solidarökonomie, war er noch den ganzen Tag bei uns und nun - nie mehr. Er war voller Tatendrang und wollte sich wieder ganz dem neuen Kongress widmen – so wie etwa auch dem Thema solidarischen Wohnens im Alter. Erst kürzlich hat er den Kongress 2009 mit seinen Erfahrungen bei der Arena-Besetzung verglichen. Es waren für ihn Höhepunkte „spontaner Organisation“. Viele von uns haben Dieters Engagement und seine unermüdlichen Anstrengungen für eine gerechte und solidarische Welt bewundert. Für viele wird Dieters Name eng mit dem Engagement für alternative Lebens- und Wirtschaftsformen verbunden bleiben. Sein ganzes Wirken, sein Engagement für eine bessere Welt lässt sich nicht in wenigen Sätzen beschreiben, so umfangreich war es. Er hinterlässt viele Lücken und viele Aufträge für uns, sie wieder mit neuem Engagement zu füllen. Tun wir es! Er wird uns sehr fehlen und wir werden ihn als sehr lieben Menschen in Erinnerung behalten. Für alle, die ihn nicht so gut gekannt haben, gibt es hier zum Nachlesen eine Laudatio anlässlich seines 70.Geburtstags, die sein vielfältiges Wirken beleuchtet: http://seniorinnen.gruene.at/kunstkultur/artikel/lesen/28953/
Die Vorbereitungsgruppen der Kongresse Solidarische Ökonomie 2009 und 2012. |
VERNETZUNG solidarökonomischer Projekte
Ihr findet auf dieser Homepage umfangreiche und aktuelle Informationen zum Themenbereich Solidarische Ökonomie und zu unserem offenen Arbeits- und Vorbereitungsprozess. Die Seite steht allen zur Verfügung, die sie zur Kommunikation über dieses Thema verwenden möchten. Wir freuen uns über Eure Ankündigungen und Hinweise auf Projekte, Links und anderes mehr in den entsprechenden Rubriken. Dazu müsst ihr Euch nur registrieren.
Von 20. – 22. 2. 2009 fand in Wien der 1. Kongress „Solidarische Ökonomie“ statt; etwa 1000 aktive TeilnehmerInnen kamen zu über 130 Workshops, Vorträgen, Foren, Lesungen, Theaterstücken uvam. (Details siehe: unten die Dokumentation des "Kongresses Solidarische Ökonomie 2009" und die linke Sitemap: "Kongressprogramm") .
Bei unserem Vorbereitungsprozess für den nächsten solidarökonomischen Kongress 2012 arbeiten wir dzt. u.a. an der Verbesserung unserer Homepage.
Bleibt bei Interesse über einen Newsletter oder eine Mailingliste mit uns in Kontakt.
KARTE von Projekten der Solidarischen Ökonomie - Enzyklopädie der Solidarischen Ökonomie
Eine engagierte Gruppe von Leuten hat in der Folge des 1. Kongresses 2009 die interaktive Karte "Vivier Bien" programmiert, sowie ein anderes Projekt, die Soloecopedia, eine mehrsprachige Enzyklopädie der solidarischen Ökonomie.
WAS ist "Solidarische Ökonomie"?
Wir arbeiten an einer Ökonomie, die sich an den menschlichen, unseren Bedürfnissen orientiert und nicht umgekehrt.
Vor dem Hintergrund lebendiger globaler Bewegungen für einen Wandel in Richtung sozialer Zusammenhalt und zukunftsfähige Wirtschaft gewinnen vielfältige Projekte solidarischer Ökonomie an Kraft. Unsere Hoffnung gilt der Stärkung und Vernetzung aller solcher Initiativen und wir wollen kritische Theorien und praktische Projekte verbinden.
Wir wollen den Begriff „Solidarische Ökonomie“ bewusst nicht eng eingrenzen, um sehr unterschiedlichen Konzeptionen und Ansätzen Platz zu geben und kontroversielle Diskussionen zu ermöglichen. Darunter fallen z.B.:
selbstverwaltete Räume und Betriebe, alte und neue Genossenschaften, solidarische Wohnformen und -projekte, Kommunen, Unternehmungen mit sozialer Zielsetzung, Tauschringe, Regionalwährungen, Frauenräume und feministische Projekte, Umsonstläden, alternative Finanzierungseinrichtungen, fairer Handel, Solidarische und Interkulturelle Gärten, Volxküchen, landwirtschaftliche Direktvermarktung, Ökodörfer, OpenSource, Alternative Bildungseinrichtungen, Wissensallmende, Grundeinkommensinitiativen, Reproduktions-genossenschaften, Wohnwagenprojekte u.v.a.m.
Wir verstehen uns eher als Bewegung denn als NGO, selbstorganisiert - Selbstorganisation ist zentral, dazu wird auf Kooperation, statt auf Konkurrenz gesetzt, also Entscheidungen werden gemeinsam getroffen - partizipativ – demokratisch – Zivilgesellschaft, um Konsens bemüht - egalitär – nichthierarchisch - keine Hierarchien und keine/n SprecherIn.
Unabdingbar für Konzepte, Themen und Projekte im Bereich Solidarische Ökonomie ist uns die Diskutierbarkeit dieser. Alles muss hinterfragbar bleiben können, auch die oben aufgelisteten Prinzipien - selbstreflexiv. Das gesamte Feld ist so komplex, dass EINE Erklärung mit absolutem Alleinwahrheitsanspruch nie angemessen sein kann - pluralistisch – vielfältig.
Solidarische Ökonomie steht für die Bereitschaft zu Austausch und Vernetzung.
Alle Einzel- und Gruppeninitiativen sind dabei EINE unter VIELEN. Ein WIR ist nicht im Gegensatz zu den ANDEREN konzipiert.
Nach dem Kongress ist vor dem Kongress ist nach dem Kongress ist vor dem Kongress………….und dazwischen der permanente Kongress - nütze die Vernetzungsplattform www.solidarische-oekonomie.at.
DOKUMENTATION des "Kongresses Solidarische Ökonomie 2009":
Programm - 120 Workshops:
Presse:
Presseinformation: Interregionaler Kongress "Solidarische Ökonomie"
Bildmaterial: Fotos, Zweite Sammlung.
Videos:
Zum Einstieg: Something is rising
Gabriel Sigmund hat mitgefilmt.
Netzwerke Solidarische Ökonomie (1/6)
Netzwerke Solidarische Ökonomie (2/6)
Netzwerke Solidarische Ökonomie (3/6)
Netzwerke Solidarische Ökonomie (4/6)
Netzwerke Solidarische Ökonomie (5/6)
Netzwerke Solidarische Ökonomie (6/6)
Dominique Doujenis war dabei und zeigt verschiedene Präsentationen.
Interviews und Eindrücke vom Kongress von Stephan Burgstaller
Teil1
Teil2
Teil3
OASE-Magazin
Inhalt 1: Interview zum Kongress, Statement zur solidarischen Ökonomie, Pool-Ökonomie, spielend lernen.
Inhalt 2: Essen im Tüwi, Traveling School of Life, Freiräume erobern und erhalten: am Beispiel Poortgebouw in Rotterdam.
Inhalt 3: CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation, Roswitha Scholz: Kritik der solidarischen Ökonomie.
Die Aufgabe der Genossenschaftsbanken in Zeiten der Krise.
Direktor Erich Innerbichler von der Raiffaisenbank in Südtirol zu deren Aktivitäten.
Orientierung, ORF 2, 8.3.09, 12:30
Solidarische Ökonomie in Brasilien von Leo Gabriel.
Audio:
Sendung zu Nora Castaneda
Präsidentin der Frauenbank Banmujuer in Venezuela.
Sendung zu Mauricio Sarda Faria.
Mitarbeiter des brasilianischen Generalsekretariats für Solidarische Ökonomie.
Vortrag von Astrid Hafner: Die Mondragón-Kooperative
radio%attac - Sendung, 23.02. 2009
Berichte und Mitschnitte vom Kongress.
radio%attac - Sendung, 02.03.2009
Der zweite Teil. Weitere Beiträge.
Radio Z Nürnberg
Ö1: Diskussion zu alterntiven Banken mit Markus Schlagnitweit
Zusammenfassung des Gesprächs mit dem Direktor der Katholischen Sozialakademie.
Fotos:
Fotos
Benutzername und Kennwort zum Hochladen auf Anfrage.
Texte:
Nachberichterstattung in den "Contraste", Mai 2009.
Jürgen Kreuzroithner hat für die monatlichen Zeitschrift für solidarische Ökonomie
und Selbstorganisation einen Schwerpunkt koordiniert.
Editorial
Von den Vorbereitungen
Die WeltverbesserInnen
Wie ich von den Menschen überrascht wurde
Regionale Gutscheinsysteme
Sackgasse Regionalwährungen
Der Wiener Deewan: q.e.d.
Kongresskosten
Grundbedürfnis Nahrung
Fernreisen ins Naheliegende
Generationen-übergreifendes Wohnen
Solidarität mit den ArbeiterInnen von Šinvoz!
Solidarische Ökonomie in Lateinamerika (pdf, 5MB)
Das Schwerpunktheft von Lateinamerika anders.
Unterwegs: Kongress Solidarische Ökonomie (1)
Andreas Lindinger berichtet von mehreren Beiträgen.
Unterwegs: Kongress Solidarische Ökonomie (2)
Fortsetzung.
Der Kongress geht weiter.
Andreas Exner berichtet von mehreren Workshops.
Die Fabrik Sinvoz in Serbien
Die Organisatorinnen bitten auf Grund aktueller Ereignisse um Solidarität.
30 Jahre jugoslawische Selbstverwaltungswirtschaft – was bleibt?
Kathrin Jurkat anlässlich der Telefonkonferenz zu Sinvoz und Jugoremedija.
Alternativen zum Kapitalismus: Ökonomie solidarisch organisiert.
Susanne Götze berichtet in der TAZ.
Alternatives Wirtschaften funktioniert längst.
Susanne Götze interviewt Markus Auinger in Neues Deutschland.
Bericht vom Kongress.
Von Simone Grosser und Katrin Aiterwegmair vom Paulo Freire Zentrum.
Welche Wirtschaft wollen wir? Eine andere!
Reportage vom Unterguggenberger Institut.
Erfolgsbilanz zum Alternativökonomie-Kongress.
Radio Stephansdom berichtet und interviewt Markus Schlagnitweit von der Katholischen Sozialakademie.
Und es gibt sie noch, die WeltverbesserInnen!
Christian Diebold vom 1. Mai Komitee in Zürich zu den drei Tagen.
Koreanisch / Deutsch: Ausführlicher Bericht aus koreanischer Perspektive.
Sowie eine zweite Reportage.
Automatische Übersetzung ins Deutsche durch die Suchmaschine.
Texte - Spezielle Beiträge:
Regionale Gutscheinsysteme - Bravo!
Kurzzusammenfassung von Andreas Kislinger
Die Welt ohne Geld existiert bereits
Unterlagen vom Vortrag von Nicole Lieger
Sackgasse Regionalwährung
von Andreas Exner
Soziale Ökonomie Basel
Beitrag zur Kongressdokumentation von Isidor Wallimann
Solidarische Ökonomie ist machbar: Time Sozial
Bericht im Augustin
Mit Mini-Krediten der Armut entkommen.
Irmgard Kischko interviewt Nora Castaneda und berichtet über die venezuelanische Frauenentwicklungsbank BANMUJER.
Eine Welt ohne Autos.
Susanne Götze interviewt Winfried Wolf in "Wir Klimaretter".
Genossenschaftsbanken und Solidarökonomie.
Markus Schlagnitweit berichtet im Börsenkurier vom Workshop.
Wirtschaften jenseits der Renditemaximierung.
Sonderbeilage des Börsenkurier.
Workshop Kartierung.
Das DorfWiki bringt ein Protokoll mit Bericht von Prof. Ana Dubeux zu den brasilianischen Incubadores "Das Dritte Wissen".
Kartierung/Vernetzung/Inkubation Solidarischer Ökonomie in Brasilien und Nordhessen
Vortragsmaterialien und Artikel zum selben Workshop.
Solidarische Ökonomie und freie Software.
Franz Schäfer anlässlich des Kongresses.
Permakultur - Rückblick
Bernhard Gruber berichtet.
Cecosesola - 40 Jahre ohne Chef
Der vertrauensselige Vorwurf des Neoliberalismus.
Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie.
Subhash berichtet von der großen Kooperative in Venezuela,
sowie vom Workshop der Gegenargumente und demjenigen zur politischen Ökonomie.
Westsahara - Solidarische Ökonomie unter schwierigen Bedingungen
Zusammenfassung des Workshopss und Hintergrundinfos
Vom Schöpfen
Franz Schandl zum gleichnamigen Workshop
Sinnvoll Tätig Sein
SOG: Soziale Gewerkschaft, globale Landwirtschaft
Bodenlos überleben in der Stadt.
Bedingungsloses Grundeinkommen.
Berichte von Elisabeth Schüller.
Kongress "Solidarische Ökonomie" erfolgreich beendet.
Presseaussendung der KSÖ
Vorberichterstattung
Zum Prozess, Konzept und verschiedenen Projekten.
Twitter:
Sol Oek Schnelle Information, Dokumentation und Vernetzung
Der Aufruf zum Kongress 2009 in verschiedenen Sprachen:
English: Call and invitation to join the solidarity economy congress
Slovenčina: Výzva k spoluúčasti na kongrese Solidárna ekonomika
Türkce: Dayanışma Ekonomisi Kongresi u birlikte gerçekleştirmeye yönelik çağırı
Magyar: Felhívás és meghívó az együttműködésre
Česky: Výzva ke spoluúčasti na kongresu Solidární ekonomika
Srpskohrvatski: Apel i poziv na učešće kongres solidarne ekonomije
Français: Appel et invitation à l’engagement au congrès "Economie Solidaire"